Sibylla Weisweiler

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"Malerei und Schweisssalon" im GEHAG FORUM, Berlin, 09.02.2011

Text von Christoph Tannert, Künstlerhaus Bethanien

Die Vorlagen für die Bilder von Sibylla Weisweiler stammen von Google Earth. Es sind Satellitenbilder von geschichtsträchtigen Orten in Berlin, Potsdam, Buenos Aires und Kaliningrad, aus großer Höhe aufgenommen. Die Künstlerin hat den Bildwinkel so angepasst, wie es ihr gelegen kam und nimmt die Verpixelung der digitalen Bildvorlagen zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung über die Frage nach der Aktualität des gemalten Stadtbildes und der Aktualität der Malerei an sich. Mitten im Geläufigen ereignet sich eine Entdeckung der Welt. Das Bild-Erzählen wechselt die Augen aus. Und die Frage stellt sich, wie das alles weltumspannend eingefangen, wie das dargestellt werden kann, damit es nicht in den Bilderbergen und Partikel-Abgründen des Internets von neuen Bilderströmen überlagert wird. So ist Sibylla Weisweilers Bildschaffen, basierend auf technischen Schärfe- und Unschärferelationen, zu einer Wanderung durch das Bildermalen selbst geworden, ein im großen Format pointillistisches und im kleinen Format malerisch gelöstes Überschreiten der Wirklichkeit, einer Vermischung von Gegenständlichkeit und Abstraktion, Realität und Fiktion.

"Der Geschmack von Wolken" (2009) im Kunstraum Potsdam,

Bird's View, Sibylla Weisweiler ein Text von Dr. Silke Feldhoff

Potsdamer Platz, Reichstag, Brandenburger Tor – allesamt Orte bzw. Architekturen deutsch-deutscher Geschichte, symbolhafter Verdichtung politischer Entscheidungen und ihrer konfliktreichen Folgen. In Sibylla Weisweilers Bildern tritt all dies hinter die Malerei und ist vordergründig nicht erkennbar..... weiter

 

„Grömitzer Welle“ (2007)

Im „Haus der Begegnung“, Ahorn Grieneisen

Eröffnungsrede: Dr. Karin Rase, Kunsthistorikerin, Berlin

 

In seinem Gedicht „Gesang der Geister über den Wassern“ (1779) verknüpft Johann Wolfgang von Goethe das Sein des Menschen auf eindrucksvolle Weise mit dem Kreislauf des Wassers: Das Wasser wird zur Metapher der Seele. .......weiter

 

 

 

 
 

FUSSBALL - Tempelhof-Schöneberger Kunstpreis 2006

Eröffnungsrede: Dr. Karin Rase, Kunsthistorikerin, Berlin, Juryvorsitz

 

Mit dem 3. Preis werden jeweils Sibylla Weisweiler und Marco Giani ausgezeichnet:

Sibylla Weisweiler (*1962) studierte Freie Malerei an der Berliner Hochschule, jetzt Universität der Künste bei Prof. Klaus Fußmann. Als sie ihm zum ersten Mal gegenüberstand, mimte er sofort einen „Kicker“ und „dribbelte“ herum. ...............weiter

 

 

 

 

 

Ein Weg wird zum Ziel  (Professor Klaus Fussmann)

.....Zunächst einmal kann sich der Künstler ganz dem Spiel der entstehenden Formen hingeben und später dann eine dingliche Zuordnung finden. An diese seltsame verlorene Malerei die ohne eine Zuordnung und ohne eine Absicht beginnt, hat auch Sibylla Weisweiler angeknüpft....... ..............weiter